Lerntherapie statt Nachhilfe
Was ist Lerntherapie?
Lerntherapie setzt dort an, wo Schwierigkeiten entstehen – nicht erst beim nächsten Arbeitsblatt.
An der Grundlage arbeiten
Lerntherapie hat das Ziel, Lernprozesse dauerhaft zu verändern und mit positiven Erfahrungen grundlegende Schwächen aufzuarbeiten. Unser prozessorientierter Ansatz betrachtet Lernen als eine Entwicklung aus aufeinander aufbauenden Fähigkeiten. Ist die Basis unsicher, fehlt die Aufmerksamkeit für komplexere Aufgaben.
Wir finden heraus, welche Grundlagen bereits tragen und wo ein Kind zusätzliche Unterstützung benötigt. Daraus entsteht ein individueller therapeutischer Plan.
Der Unterschied zur Nachhilfe
Nachhilfe arbeitet in der Regel am aktuellen Unterrichtsstoff oder an Hausaufgaben. Das ist sinnvoll, wenn einzelne Inhalte nicht verstanden wurden.
Bei einer Lernschwäche reicht das häufig nicht aus. Dann wiederholen sich Schwierigkeiten trotz Übens. Lerntherapie untersucht die Ursachen dieser Muster und entwickelt fehlende Fähigkeiten schrittweise weiter.
Wir behandeln nicht den nächsten Schulstoff, sondern die Lernschwäche, die dahintersteht.
Lehren, Lernen und Therapie
Natürlich kommen in der Lerntherapie pädagogische Methoden sowie Elemente des Lehrens und Lernens zum Einsatz. Der entscheidende Unterschied liegt im Ziel: Es geht nicht um zusätzlichen Unterricht, sondern um die therapeutische Veränderung von Lernprozessen, den Abbau von Belastungen und den Aufbau tragfähiger Kompetenzen.
Das Kind und die Familie im Blick
Lernschwierigkeiten betreffen selten nur das Schulheft. Frust, Selbstzweifel und Konflikte bei Hausaufgaben können die ganze Familie belasten. Deshalb beziehen wir Eltern ein, erklären Zusammenhänge und machen Fortschritte transparent.
Passt das zu eurer Situation?
Im unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob Lerntherapie der passende nächste Schritt ist.
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